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dej_woîn

dej_woîn ist deine Wolle aus der Steiermark. Jeder Wollknäuel ist einem Rohwoll-Produzenten in der Steiermark zugeordnet und der Prozess der Wollknäuelherstellung wird transparent beschrieben.

Von Anfang an war der Gedanke an eine heimische Wolle, die möglichst ökologisch hergestellt wird, an oberster Stelle. Über 80% der zu kaufenden Wolle wird in Australien und Neuseeland produziert. Unsere heimischen Bauern dagegen finden kaum Abnehmer für ihre Rohwolle. Mein Ziel war es, die Rohwolle unserer Schafbauern zu nutzen und somit auch die Transportwege zu minimieren. Dazu wird jede einzelne Rohwollcharge einzeln verarbeitet – das heißt für den Konsumenten, dass jeder Knäuel seine Geschichte hat und zum Rohwollproduzenten zurückverfolgt werden kann. Diese Geschichte steht auf der Rückseite der Banderole – dazu gibt es auch eine kleine Einführung in die spezielle Schafrasse.

Die Schafrassen. Wir sind es nicht mehr gewohnt, Wolle nach den Schafrassen auszusuchen. dej_woîn bietet nun die Möglichkeit, Wolle der unterschiedlichen Schafrassen miteinander zu vergleichen und nach ihren Merkmalen auszusuchen. So kann man heimisches Fleischmerino für Schals und Hauben verwenden oder auch Zackelschaf für Hausschuhe und Teppiche. Die heimischen Schafrassen bieten eine große Auswahl an Möglichkeiten. Der Unterschied besteht in ihrer Feinheit, im Durchmesser der Faser und in ihrer Form und Farbe. Ich berate dich gerne!

Die Produktion. Es gibt von dej_woîn 2 Qualitäten: die maschinengesponnene Wolle und die handgesponnene Wolle. Sie unterscheiden sich in der Gleichmäßigkeit der Verarbeitung, in der Art der Spinntechnik und natürlich auch in ihrem Preis.

Die maschinengesponnene Wolle. Kleine Chargen werden von Frau Zöhrer aus Lannach auf ihrer sehr alten Maschine versponnen, große Chargen kommen aus der Spinnerei Huber, Lungau. Die von mir gereinigte und markierte Wolle wird zu den Spinnereien gebracht und dann zur Fertigstellung wieder abgeholt.

Die handgesponnene Wolle. Sehr feine Wolle aus Alpaka, Angora, Hund, Wolf und auch deren Mischungen werden von mir in Handspinntechnik auf einem Spinnrad der Firma Woolmakers bzw. mit dem e-spinner von Ashford gesponnen und verzwirnt. Je nach dem Fertigungsvorhaben werden unterschiedliche Spinntechniken eingesetzt – die Wolle ist oft dichter und schwerer als maschinengesponne. Dazu kann man auch Rücksicht auf Links- bzw. Rechtshänder in der Spinntechnik nehmen. Für 100gr Wolle werden ca 8 Arbeitsstunden für das Verspinnen benötigt – je nach Feinheit der Wolle auch mehr.

Das kardierte Vlies. Für Handspinnerinnen gibt es von mir auch kardierte Vliese von allen Schafrassen, Alpaka, Angora, Hund, Wolf usw – auch deren Mischungen – zu kaufen. Gerne fertige ich diese Vliese auf Bestellung an. Der Preis richtet sich nach der Art der Faser.

Färbungen. Grundsätzlich wird aus ökologischen Gründen auf Färbung verzichtet. Aber in kleinen Mengen färbe ich mittels Batikfarben von Anton Schimek (Wien) und mit Pflanzen aus meinem Garten.

Außerdem lasse ich Künstlerinnen meine Wolle färben. So gibt es Wolle mit Pflanzenfarben aus dem Hause Christiane Seufferlein und Wolle mit Säurefarben aus dem Hause Barbara Tansil und Nicole Dickinger. Diese Färbungen sind ausschließlich mittels Handfärbetechnik gemacht und somit ist auch jeder dieser Wollknäuel ein Unikat und exklusiv.

Über mich

Was vor 8 Jahren als Hobby begann, wurde jetzt zu meiner geschäftlichen Leidenschaft. Die Reise dazu war aber eine noch längere. Mit 6 Jahren habe ich Stricken und Häkeln erlernt, mit 11 Jahren den ersten Pullover gestrickt und diese Leidenschaft begleitet mich seither.
Dabei hat mich der zuerst der Umweltgedanke auf die Idee der Eigenproduktion von Wolle gebracht. Vor allem in den 80er Jahren gab es kaum Wolle ohne Acrylanteil und die Naturwolle, die es gab, war fast unerschwinglich.
Anfang der 2000 Jahre konnte ich mein erstes Spinnrad erwerben, aber es dauerte noch gut 10 Jahre, bis ich mit dem Hobby des Wollespinnens anfangen konnte. Es war ein glücklicher Umstand, dass ein Freund meines Mannes Schafe hatte und er mir diese Wolle schenkte.
Die nächsten Jahre war ich mit Versuch und Irrtums-Lernen beschäftigt. Die ersten Waschgänge mussten verworfen werden. Dann kam die Experimentphase: alle Tipps aus den diversen Gruppen wurden ausprobiert. Schließlich führte mich mein Studium der Molekularbiologie zum Ziel.
Nach weiteren Jahren der Suche nach Rechtsvorschriften und Richtlinien kann ich nun stolz meine eigen produzierte Wolle präsentieren.

Als stolze Steirerin geboren und aufgewachsen, ist es mir ein großes Anliegen, die Wolle zu verarbeiten, die hier in der grünen Steiermark entsteht und mit Seife zu waschen, die auch regional produziert wird. Dazu ist es mir ein Anliegen, die Wolle auf eine Weise zu bearbeiten, so dass ihre natürlichen Eigenschaften bestehen bleiben.